Sprache – Kultur – Kompetenz Martina Ducqué

Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass mich tun und ich verstehe. (Konfuzius)

Als weltweit größte und Deutschlands wichtigste Bildungsmesse bietet die didacta den perfekten Überblick über Angebot, Trends und aktuelle Themen in den Bereichen Kindertagestätten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation, Weiterbildung/Beratung und Bildung & Technologie.

Zur didacta 2013 werden wieder rund 800 Aussteller aus 15 Ländern erwartet. Zudem bietet das anspruchsvolle Rahmenprogramm zahlreiche Foren, Workshops, Vorträge, Seminare und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Fragen der Erziehung und Bildung. Das alles macht die didacta für Sie zur idealen Weiterbildungsveranstaltung.

Wer weiß, wie wichtig Bildung ist, hat ein klares Ziel: die didacta 2013 in Köln.

(Quelle: didacta)

 

 

Wie bereits in den vergangenen Jahren können Sie das  Netzwerk Mehrsprachigkeit auch in diesem Jahr wieder vom 19. – 23. Februar 2013 am Gemeinschaftsstand besuchen.

Halle: 07.1      F- 042

 

Weitere Informationen:

https://www.verein-mehrsprachigkeit.de/

Lesepaten bereiten sich auf Einsatz vor

Mit dem Projekt „Doppelter Lesespaß“ unterstützt die Stadtbücherei die Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen. Mit zweisprachigen Vorlesestunden soll gezielt die Sprachentwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund gefördert werden. Zur Vorbereitung findet jetzt ein Seminar für Lesepaten statt.

Der Pakt Zukunft der Region Heilbronn-Franken hat das Projekt „Doppelter Lesespaß“ in seine Förderung aufgenommen. Bei den Kindertageseinrichtungen in Wertheim und Kreuzwertheim, so das Ergebnis einer Befragung im letzten Jahr, findet das Angebot zweisprachiger Vorlesestunden großes Interesse. Der Schwerpunkt wird auf die Sprachen Türkisch, Russisch, Italienisch und Spanisch gelegt werden.

Nun organisiert die Stadtbücherei ein Seminar, um interessierten Lesepaten, die bei dem Projekt zum Einsatz kommen wollen, Sicherheit für die neue Aufgabe zu geben. Das Seminar findet am Samstag, 2. März, von 9.30 bis 16 Uhr im Kulturhaus statt. Beispielhaft werden an diesem Tag geeignete Bücher in den gewünschten Sprachen und für verschiedene Altersgruppen vorgestellt. Umsetzungsvorschläge zu den Büchern bieten eine Orientierung für die Lesepaten. Weitere Inhalte sind allgemeine Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten einer zweisprachigen Vorlesestunde.

Das Seminar ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Anmeldungen nimmt die Stadtbücherei bis 22. Februar unter der Telefonnummer 09342/301-566 entgegen.

(Quelle:www.wertheim.de)

 

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Das Kernthema des Verbandes ist die Einrichtung der bundesweiten Weiterbildungsmaßnahme

Lese- und Literaturpädagoge/in

zur Qualitätssicherung lesefördernder Maßnahmen für Kinder und Jugendliche

Die Weiterbildung  Lese- und Literaturpädagoge/in wendet sich an alle, die sich individuell und passgenau qualifizieren oder auf eine veränderte berufliche Tätigkeit vorbereiten wollen, insbesondere

  • Erzieher/innen

  • Lehrer/innen

  • Sozialpädagogen/innen

  • Buchhändler/innen

  • Bibliothekare/innen

Die Weiterbildung umfasst insgesamt 600 Stunden (inkl. Selbststudienzeiten) sowie 400 Praxisstunden in den Bereichen:

  • Pädagogik und Entwicklungspsychologie [40 UE]
  • Kinder- und Jugendliteratur [164 UE]
  • Planung, Organisation, PR und Management [36 UE]
  • Erzählen, Vorlesen und Schreiben [40 UE]
  • Literacy und Lesedidaktik [76 UE]

[Mindestens 356 UE; 56 UE sind frei wählbar.]

Die Seminare können bei verschiedenen in einem Modulsystem absolviert werden.Auf diese Weise können Sie Ihre Weiterbildung zeitlich individuell gestalten. Dder Bundesverband empfiehlt, diese in maximal 3 Jahren zum Abschluss zu bringen.

Die Weiterbildung schließt mit einer zentralen Prüfung ab, bestehend aus einer schriftlichen Abschlussarbeit sowie einem Kolloquium. Die bestandene Prüfung berechtigt zur Führung des Titels Lese- und Literaturpädagoge/in und wird mit einem Zertifikat bestätigt, welches der Bundesverband Leseförderung e.V. ausstellt.

 

Die detalierten Seminarbeschreibungen:

Grundkenntnisse alters- und geschlechtsspezifischer Entwicklungs- und Bildungsphasen

Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande“ (Goethe). In keiner anderen Lebensphase lernt der Mensch mit gleicher Intensität und Geschwindigkeit wie im Kleinkindalter. Welche Fähigkeiten ein Kind wann erlangt, bestimmen sogenannte Entwicklungsfenster. Kinder brauchen eine an ihren Entwicklungsverläufen orientierte Gestaltung von Bildungs- und Lernmöglichkeiten. Sie brauchen für ihre Entwicklung Anregungen und Erwachsene, die sich dieser Aufgabe stellen. Diese Fragen werden Inhalt dieses Seminars sein:  Was sind sensible Entwicklungsfenster und Selbstbildungspotentiale? Woran erkenne ich, was die  Kinder brauchen? Wie kann ich sie fördern, um ihre Entwicklung zu unterstützen? In Gesprächen und mit Filmsequenzen befassen wir uns mit dem Thema und überlegen, wie wir unsere  Erkenntnisse in die Praxis umsetzen können.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: Samstag, 23. März 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Deine – meine – unsere Sprache: das Thema Mehrsprachigkeit

Diversität – und damit Multilingualität – ist Normalität, fast überall in unserer globalisierten Welt. Aber (noch) führt dies in einem monolingualen Deutschland nicht überall zu den erforderlichen Konsequenzen. Welche Chancen sich jedoch aus dem Umgang mit vielen Kulturen und deren Sprachen ergeben können, wird in diesem Workshop gemeinsam erarbeitet.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: Samstag, 13. April 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Ein Buch ist mehr als ein Buch

Nutzen Sie die vielfältigen Angebote der Bilderbücher und erfahren Sie, welche Auswahlkriterien hierbei besonders wichtig sind und wie Sie das Vorlesen in Ihrem täglichen Miteinander in den Tagesablauf einbringen. Es werden vielfältige Umsetzungsmodelle vorgestellt.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: Samstag, 27. April 2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

Erstellung eines Projektplanes

Die Durchführung eines Projektes bietet vielfältige Möglichkeiten, die geleistete Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen und den jeweiligen Schwerpunkt zu positionieren. Das Wort „Öffentlichkeitsarbeit“ steht in engem Zusammenhang mit den Begriffen Öffnung, sich öffnen, hereinlassen, Einblick gewähren. Ziel des Workshops :Erarbeitung einer Aktion zum Tag der Muttersprache – um sie dann der Öffentlichkeit zum gegebenen Anlass präsentieren zu können.

Referentin: Martina Ducqué

Termin: 1. Halbjahr 2014

 

Einen detalierten Überblick aller Veranstaltungen erhalten Sie hier:

https://www.phantastik.eu/index.php/weiterbildung

Doppelter Lesespaß“ heißt das neue, vom Pakt Zukunftder Region Heilbronn-Franken geförderte Projekt der Stadtbücherei Wertheim, das die Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen unterstützt. Mit zweisprachigen Vorlesestunden soll gezielt die Sprachentwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund gefördert werden. Die Kindertageseinrichtungen in Wertheim und Kreuzwertheim haben bei einer Befragung bereits großes Interesse angemeldet. Die maßgeblichen Sprachen sind italienisch, spanisch, russisch und türkisch.

Und so funktioniert der „doppelte Lesespaß“: Zwei Lesepaten kommen regelmäßig zu Vorlesestunden in die Einrichtung. Der eine liest in der Muttersprache vor, beispielsweise türkisch oder russisch, der andere auf Deutsch. Die Kinder erleben die identische Geschichte also in beiden Sprachen. Die Absprachen über Termin, Häufigkeit, Gruppengröße, Alter und den Lesestoff treffen die Kindergärten mit den Lesepaten direkt. Die Stadtbücherei stellt dafür eine große Auswahl an zweisprachigen Büchern zur Verfügung.

Hintergrund des Sprachförderprojekts ist die in den letzten Jahren gewachsene pädagogische Erkenntnis, wie wichtig bei Kindern mit Migrationshintergrund die Förderung der Muttersprache von klein auf ist. Die Muttersprache ist für jeden Menschen ein wichtiger Teil seiner Identität, und es spielt eine große Rolle, wie die deutschsprachige Kindertageseinrichtung auf die Erstsprache eines Kindes reagiert: Wird sie negiert („Hier sprechen wir Deutsch.“) oder ignoriert (sie ist nirgends zu hören und zu sehen), so ist es für das Kind, als wäre ein Teil seiner Identität ausgeklammert und unerwünscht. Solche Erfahrungen wirken sich negativ auf die Entwicklung des Kindes aus und hemmen das Erlernen von Deutsch als Zweitsprache.

Auch in zwei- und mehrsprachigen Bilderbüchern stehen Geschichte und Bilder im Zentrum. Fast beiläufig entdecken die Kinder neben dem deutschen Text noch eine weitere Sprache, vielleicht gar andere Schriftzeichen. Das Interesse für andere Sprachen wird angeregt, die Neugierde wird geweckt. Das Erleben verschiedener Sprachen löst wichtige Impulse für die Sprachförderung aus.

Für Kinder, die in anderssprachigen Familien aufwachsen, ist es wichtig, dass sie in der Kindertageseinrichtung ihre Muttersprache in zweisprachigen Bilderbüchern wiederfinden. Das vermittelt Vertrauen und Wertschätzung und erleichtert den Kindern, sich für die Zweitsprache Deutsch zu öffnen. So können sie auch den Anspruch entwickeln, den Inhalt einer Geschichte, die sie nur in Deutsch hören, genau zu verstehen und sich nicht mehr mit oberflächlichem Erahnen zufrieden zu geben. Diese Grundhaltung des genauen verstehen Wollens ist für den späteren Schulerfolg enorm wichtig.

Die Stadtbücherei sucht deutsch- und fremdsprachige Vorleser, die die zweisprachigen Lesestunden gemeinsam gestalten. Wer Interesse am Projekt „Doppelter Lesespaß“ hat, kann mit der Stadtbücherei Wertheim Kontakt aufnehmen. Ansprechpartnerinnen sind Martina Ducqué und die Leiterin Michaela Stock, Telefon 09342/301-566, E-Mail: lesefluss@stadtbuecherei-wertheim.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachtag: Wege zur Mehrsprachigkeit – Immersion in Krippe, Kita und Schule

Termin: 21.02.2013, 09:00 Uhr – 16:00 Uhr
Ort: Offenbachsaal, Congress-Centrum Ost
Veranstalter: Verein für frühe Mehrsprachigkeit (FMKS)

Welche Rolle spielt die Erzieherin in bilingualen und mehrsprachigen Einrichtungen?
Wie wichtig ist die Erstsprache für weitere Sprachen? Wie gelingt es, Eltern verschiedener Kulturen auf den Wegen zur Mehrsprachigkeit zu beteiligen? Fragen, die auf diesem Fachtag zur Sprache kommen. Die Teilnehmenden lernen Bücher und Spiele für Kitas mit zahlreichen Sprachen kennen und können zwischen elf Workshops wählen.

 

Datum:
Zeit:
Ort::
Donnerstag, 21.02.2013
09.00 – 16.00 Uhr
didacta Köln
Tagungsort Messe Köln,
Köln-Deutz, Deutz-Mühlheimer Str. / gegenüber Hotel Dorinth
Anfahrt siehe Internet www.didacta-koeln.de
Programm als PDF:

Download hier 

https://www.fmks-online.de/Fachtag/download/didacta3.pdf

 

Buchmesse Frankfurt 2012

Vom 10. bis 14. Oktober findet die Buchmesse in Frankfurt statt.

Ehrengast ist diesmal Neuseeland.


Der SchauHör Verlag wird sich wie in jedem Jahr gemeinsam mit weiteren mehrsprachigen Verlagen in der Kinderbuchhalle 3 präsentieren.

Sie finden uns in Halle 3.0 K 378

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Gemeinsam mit dem SchauHör-Verlag gibt es auch dieses Jahr wieder eine Neuveröffentlichung auf der Frankfurter Buchmesse:

Spielend Erzählen mit dem „Erzählwürfel“

– ein Interview mit Patricia Hahne-Wolter

Patricia Hahne-Wolter, Verlegerin des mehrsprachigen SchauHoer Verlags hat sich wieder etwas ganz  neues ausgedacht, um Kindern  Freude am Erzählen zu vermitteln und gleichzeitig aktive Sprachförderung  zu leisten. Mit dem „Erzählwürfel“, der passend zu den Bilderwelten der seit 2007 erschienenen „Meine  Wörter reisen“ Büchern ausgestattet ist, sollen besonders ErzieherInnen, LehrerInnen und PädagogInnen  angesprochen werden.

PHW: Ich habe ja gerade einen „Reisebegleiter“ herausgegeben, der pädagogischen Fachleuten praxisnah vermittelt, wie man auf spielerische Weise Sprachfördermaßnahmen anhand von Reimen, Liedern und  Spielen unterstützen kann. Er veranschaulicht Präpositionen, Natur, Gegensätze, Objekte, Tiere, gibt Wortlisten vor und vieles mehr.

Der Erzählwürfel greift genau in dieses Konzept und ergänzt es ideal. Die  Kinder können anhand der Farbe der Umrandung der Würfel-Einlegekarten theoretisch erkennen, ob sie ein  Verb benennen sollen, ein Subjekt/Objekt oder evtl. eine Präposition. Da sich der Reisebegleiter zunächst  auf die deutschen Versionen der „Meine Wörter reisen“- Bücher bezieht, sollten auch die Karten zunächst nur in dieser Sprache sein.

SH: Wer hat Sie unterstützt bei der Entwicklung so speziellen Materials für die Sprachförderung?

PHW: Glücklicherweise konnte ich durch unsere gemeinsame Arbeit im Netzwerk Mehrsprachigkeit e.V. Martina Ducqué als Autorin gewinnen. Sie ist eine ausgewiesene Fachfrau für frühkindliche Bildung und wir haben von verschiedenen Fachleuten wie Prof. Dr. Dr. h.c. Breuer  und Sylvia Hüssler sehr viel Lob erhalten und das ermutigt uns, hier weiterzumachen. Martina Ducqué ist sehr kreativ, hat sich tolle Sprachspiele ausgedacht, viele Reime, einfach Dinge, die Kindern Spaß machen.

SH: Frau Hahne-Wolter, warum haben Sie diesen Erzählwürfel als Ergänzung entwickelt?

PHW: Ich arbeite selbst sehr viel mit Schulen zusammen, halte Workshops, Erzählwerkstätten besonders in Grundschulen ab und habe festgestellt, dass man mit Kindern gar nicht genug sprechen kann.

Wer gut Schreiben will, muss eben auch gut Sprechen können bzw. erzählen können.

SH: Die Einlegekarten für die Würfel gibt es in zwei Themen-Sets wie „Natur“ und „Alltag„. Sie sind aber auf deutsch gehalten. Warum nicht auch in deutsch-türkisch wie zwei Bücher aus der „Meine Wörter Reisen“-  Reihe?
SH: Was wird Ihr nächstes Projekt in Sachen Sprachförderung sein?

PHW: Wir planen natürlich mehrsprachige Materialien für die Sprachförderung. Das brauchen wir  unbedingt, wenn  wir uns allein in NRW anschauen, wie viele Menschen und Kinder es mit Migrationshintergrund gibt.

Aktionstag Mehrsprachigkeit in Berlin-Reinickendorf

mit Lesungen in Schulen am 08. und

dem Markt der Möglichkeiten am 09. am Fontanehaus

 

AktionstagBerlin2012.pdf

25.05.2012

Vier Traumstunden in zwei Sprachen

Im Juni gibt es in der Stadtbücherei sozusagen eine Sonderausgabe der Traumstunden: Im Rahmen der Integranzreihe werden die Vorleseaktionen zweisprachig gestaltet. Sie finden jeweils mittwochs um 16 Uhr statt. Eine Mitmach-Aktion begleitet die spannenden, lustigen oder fantastischen Geschichten.

Los geht’s am Mittwoch, 6. Juni, mit der Traumstunde Mini für Kinder von drei bis fünf Jahren. Die Geschichte vom Regenbogenfisch in der Tiefsee wird in Spanisch und Deutsch vorgelesen. Der Regenbogenfisch verliert seine allerletzte Glitzerschuppe, sie sinkt immer weiter hinab in die Tiefsee. Schafft er es sie wiederzubekommen? Im Anschluss gestalten die Kinder ein buntes Regenbogenfisch-Bild.

 

Ebenfalls für die Minis gibt es am Mittwoch, 13. Juni, eine deutsch-italienische Traumstunde. Elmar, der karierte Elefant, ist auf der Suche nach Willi, seinem Vetter und kann ihn nicht finden, er hat sich zu gut versteckt. Dann wird es Abend und die Elefanten wollen heimgehen, denn sie sind hungrig, aber was passiert mit Willi? Aus Tonkarton schneiden die Kinder einen Elefanten aus und malen ihn individuell an.

 

Am Mittwoch, 20. Juni, gibt es die Geschichte „Die Katzeninsel“ in russischer und deutscher Sprache für Kinder von sechs bis neun Jahren. Im Sommer geht es den Katzen auf der Katzeninsel gut, denn da werden sie von den Menschen verwöhnt, aber im Winter? Da muss ein gute Idee her … Für die Kinder gibt es im Anschluss ein Zirkusspiel 

 

Die Reihe der zweisprachigen Traumstunden schließt am Mittwoch, 27. Juni, mit einer türkisch-deutschen Vorlesestunde, ebenfalls für Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Die Geschichte „Mert und der wundersame Fes“ beschreibt eine Zeitreise in Istanbul. Am Ende gibt es eine Überraschung für die Kinder.

 

Bei allen Traumstunden ist die Teilnehmerzahl begrenzt, daher bittet die Stadtbücherei um Anmeldung unter Telefon 09342/301-515.

weitere Infos:http://www.wertheim.de/servlet/PB/menu/1399176_l1/index.html

Reisebegleiter für Eltern, Erzieher- und LehrerInnen

Sprachfördermaterialien zur Reihe „Meine Wörter reisen“

Erscheinungsdatum: 10.2011

Wie ist es möglich, aktuelle Sprachförderung fantasievoll und kindgerecht umzusetzen? Mithilfe der Materialsammlung sind sowohl pädagogische Fachleute als auch Eltern in der Lage, ihre Kinder ganzheitlich zu fördern.Rhythmik, Gesang, Reime und Spiele wurden von Kindern erprobt und erdacht. Sie wurden dabei begleitet und inspiriert durch die Illustrationen der Kölner Künstlerin Christiane Strauss in ihren Büchern „Meine Wörter reisen“ und „Meine Wörter reisen von Drinnen nach Draußen“. Aus dieser Inspiration heraus entstand der Titel „Reise“begleiter für dieses Arbeitsheft.

1. Aufl. 10.2011, Englisch Broschur (SchauHör.Kfr.)

Produktinfo
26 S., Maße: 14,8 x 21,0 cm, Buch, Kindergarten- und Vorschulpädagogik
ISBN: 978-3-940106-09-4, Preis A: ca. € 7,95

Weiteres didaktisches Material : Der Erzählwürfel

 

Martina Ducqué

Welt aus Sicht der Kinder entdecken und Eltern einbeziehen

Martina Ducqué ist in Wertheim geboren, verheiratet und hat einen Sohn. Sie arbeitet seit 24 als Erzieherin, bildete sich 2004 mit dem Schwerpunkt frühkindliche Sprachförderung fort und arbeitet seit einigen Jahren als Fachkraft für interkulturelle Kompetenz. Sie veranstaltet zahlreiche Fortbildungen und Vorträge rund umn das Thema Sprachförderung. 2008 entwickelte sie das Konzept Komm in Aktion, ein Sprachförderprojekt für Eltern und Kinder der Stadt Wertheim. Kontinuierlich entwickelt sie dieses Konzept weiter und ist für die Durchführung von Elternworkshops verantwortlich. Außerdem begleitet Martina Ducqué pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit und bildet sie fort.

Allen an der Erziehung Beteiligten legt Martina Ducqué die Stärken der Kinder ans Herz, um sie ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

https://www.schauhoer-verlag.de/


Einige Bezugsquellen:

https://neuebuecher.de

https://www.amazon.de

https://www.mental-leaps.de/images/pdf/Kataloge/kiga-katalog-herbst-winter-2011.pdf

 

Erste Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse 2011

Martina Ducqué und Ihr Mann Dirk Jüttner mit Patricia Hahne-Wolter SchauHör Verlag

 

Für die Fränkische Nachrichten schrieb Elmar Keller 21. Oktober 2011
Buchvorstellung: Martina Ducqué brachte „Reisebegleiter für Eltern, Erzieher- und LehrerInnen“ heraus

Anleitungen für die Sprachförderung

Wertheim. Sie gilt schon seit geraumer Zeit bundesweit als Expertin für frühkindliche Sprachförderung, hält Vorträge und Kurse und tritt regelmäßig auf der Bildungsmesse „didacta“ auf. Jetzt ist Martina Ducqué unter die Autorinnen gegangen. Auf der Frankfurter Buchmesse stellte sie jüngst ihr Buch vor. Es nennt sich „Reisebegleiter für Eltern, Erzieher- und LehrerInnen“ und enthält Sprachfördermaterialien zur Reihe „Meine Wörter reisen“, die im Schauhör-Verlag erschienen ist.

„Meine Wörter reisen“ und „Meine Wörter reisen von Drinnen nach Draußen“ sind Bücher, mit denen Ducqué als Erziehrin täglich arbeitet. „Die Grundidee, dazu ein Buch mit Praxisbeispielen zu schreiben, kam vor etwa zwei Jahren“, erzählte die Wertheimerin nun in einem Pressegespräch. Sie sei „begeistert von der Art, wie die Kinder das alles sehen und damit umgehen“, während Erwachsene sich häufig wunderten, dass man in den Büchern „ja gar nicht lesen, daraus nichts vorlesen kann“.

Mit ihrem „Reisebegleiter“ wolle sie Erziehern, Lehrern und Eltern einen Plan für die Sprachförderung an die Hand geben. „Ich versuche, eigene Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenzubringen“, und sich dabei an Konfuzius zu orientieren. Der hatte gesagt: „Erzähle mir, und ich vergesse, zeige mir, und ich erinnere mich, lass mich tun, und ich verstehe.“

Eingeteilt ist das Buch in vier Hauptkapitel. Jedes beginnt mit einer kurzen theoretischen Einführung, um dann aber schnell zur Praxis überzugehen. Dabei geht es zunächst um das Thema „Wortschatzerweiterung“, danach um die „Schriftlichkeit“, die „Sprach- und Erzählkompetenz“ und schließlich um „Rhythmik in Liedern und Reimen“.

Soweit es ihr möglich war, „habe ich alle Fachbegriffe eingedeutscht, so dass auch jede und jeder den Inhalt verstehen kann“, versicherte die Autorin. Die einzelnen Kapitel könnten aufeinander aufbauend abgearbeitet, aber auch jedes für sich genutzt werden.

Und auch wenn es die Überschriften der einzelnen Abschnitte vielleicht nicht auf Anhieb vermuten lassen, so besticht der „Reisebegleiter“ doch vor allem durch seinen Praxisbezug und seine „Anleitungen zum Tun“. Eine wichtige Voraussetzung aller pädagogischen Maßnahmen sei es, „dass Kinder Freude am Sprechen und an Kommunikation allgemein entwickeln.

Dazu gehört, dass sie die Fähigkeit erwerben, sich mit anderen auszutauschen“, schreibt Martina Ducqu im Vorwort. „Lernprozesse werden von Kindern und Fach- und Lehrkräften gemeinsam gestaltet.“ Und, an die Erwachsenen gerichtet, vermerkt sie, „dass das Gedächtnis am besten funktioniert, wenn mehrere Lernwege (das Hören, Sehen/Lesen, Sprechen, Malen und Schreiben) benutzt werden. Noch besser, wenn sie miteinander verknüpft werden“. Ihr Ziel sei es, „dass die Nutzer das Buch in die Hand nehmen, und sofort loslegen können. Die meisten Aktionen lassen sich mit alltäglichen Materialien, wie sie im Kindergarten, in der Schule oder zuhause vorhanden sind, vornehmen“. Das in ihrem Buch vorgestellte Konzept sei wissenschaftlich geprüft und für gut befunden, so die Autorin.

Die Resonanz während der Frankfurter Buchmesse bezeichnete sie als ermutigend. Und während sie am Telefon bereits die nächsten Termine für die „didacta 2012“ bespricht, wo sie das in Wertheim entwickelte Modell „Komm in Aktion“ vorstellen soll, ist es Martina Ducqué noch ein Anliegen, Martina Neuhaus und Margarete Koch zu danken, die wesentlich zum Zustandekommen des „Reisebegleiters“ beigetragen hätten.

Ein weiteres Buch ist auch bereits zumindest in der gedanklichen Planung. Eine Handreichung für die Förderung der Mehrsprachigkeit soll es voraussichtlich werden, wie die Autorin berichtet.